Zusammenarbeit mit Naturkundemuseum: Taschen mit Geschichte
von Sebastian Deppe
Unikate verbinden Ausstellungsgeschichte mit neuer Nutzung
Was passiert mit großen Bannern nach einer Ausstellung? Im LWL-Museum für Naturkunde war schnell klar: Wegwerfen ist keine Option.
Bereits in der Vergangenheit wurden ausgediente Banner zu Taschen weiterverarbeitet. Als erneut Material anfiel, lag es nahe, diesen Ansatz fortzuführen, auch, weil der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Museum eine wichtige Rolle spielt.
Die Umsetzung übernahm die Näherei von Westfalenfleiß. Für das Museum war die Entscheidung bewusst: Teilhabe soll nicht nur im Ausstellungsraum stattfinden, sondern auch im Arbeitsleben. Projekte wie dieses schaffen genau diese Verbindung.
Dinosaurier, grafische Elemente oder Ausschnitte aus Ausstellungen
In der Näherei entstanden aus den Bannern Taschen mit ganz unterschiedlichen Motiven. Dinosaurier, grafische Elemente oder Ausschnitte aus Ausstellungen – jede Tasche sieht anders aus und trägt ein Stück Museumsgeschichte in sich.
Die Resonanz darauf ist deutlich: Besucherinnen und Besucher greifen die Taschen gerne auf. Sie werden als praktisch beschrieben, als ungewöhnlich gestaltet und als sinnvolle Weiterverwendung von Materialien. Besonders geschätzt wird die Kombination aus regionaler Zusammenarbeit, sozialem Engagement und der Idee, vorhandene Ressourcen weiter zu nutzen.