Speckbrettschläger aus Münster: Das Original von Westfalenfleiß
von Sebastian Deppe
Speckbrett aus unserer Werkstatt in Münster
Zu einem Münsteraner Sport gehört ein Schläger aus Münster. Menschen mit Behinderung fertigen die Speckbrettschläger seit Jahrzehnten in der Schreinerei von Westfalenfleiß. Aus Holz entstehen in Handarbeit die typischen Schläger mit den Löchern. Wer selbst spielen möchte, kann das Original direkt in unserer Werkstatt kaufen.
Seit Jahrzehnten in Westfalenfleiß-Schreinerei gefertigt
Die Speckbrettschläger von Westfalenfleiß gehören seit Generationen zu Münsters Spielfeldern. Menschen mit Behinderung stellen sie mit handwerklichem Können und viel Erfahrung her. Die typischen Bohrungen machen die hölzerne Schlagfläche leichter.
Jeder Schläger steht für lokale Fertigung und berufliche Teilhabe. Mit dem Kauf entscheiden Sie sich für ein Produkt aus Münster. Zugleich unterstützen Sie die Arbeit von Menschen mit Behinderung.
Speckbrettschläger direkt in Münster kaufen
Ob Sie Speckbrett neu ausprobieren oder schon lange spielen: Das Original von Westfalenfleiß erhalten Sie direkt in unserer Werkstatt.
Verkaufsadresse:
Westfalenfleiß
Kesslerweg 38–42
48155 Münster
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 9 bis 15.30 Uhr
Freitag: 9 bis 13 Uhr
Bezahlung:
Vor Ort können Sie bar oder mit EC-Karte bezahlen.
Kommen Sie während unserer Öffnungszeiten vorbei und kaufen Sie Ihren Speckbrettschläger dort, wo er hergestellt wird.
Was ist Speckbrett?
Speckbrett ist eine in Münster fest verwurzelte Rückschlagsportart. Gespielt wird mit Holzschlägern und einem Tennisball über ein Netz, meist auf Asche oder Asphalt. Seinen Namen hat das Spiel von einem Küchenbrett: Die ersten Spieler nutzten sogenannte Speckbretter als Schläger.
Die Sportart hat in Münster seit Jahrzehnten eine treue Fangemeinde. Heute entdecken auch immer mehr junge Menschen das Spiel für sich. Sie treffen sich auf Plätzen, bei offenen Spielrunden und bei Turnieren.
Vom Küchenbrett zur Münsteraner Sporttradition
Die Geschichte begann 1929 bei einem Ferienaufenthalt am Titisee im Schwarzwald. Jugendliche der Schwimmvereinigung Münster von 1891 hatten keine Tennisschläger dabei. Deshalb griffen sie kurzerhand zu hölzernen Schneidebrettern. Zurück in Münster spielten sie weiter. Schon 1930 entstanden die ersten Speckbrettplätze auf dem Vereinsgelände.
Später machten öffentliche Plätze und Stadtmeisterschaften Speckbrett in Münster bekannt. Mit der wachsenden Begeisterung stieg auch der Bedarf an passenden Schlägern. Westfalenfleiß begann daraufhin, die Schläger in der eigenen Schreinerei zu fertigen und stellt sie bis heute her.