LAG Werkstätten NRW: Besuch der Frauenbeauftragten
von Sebastian Deppe
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten der Werkstätten NRW vertritt über 30.000 Frauen, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderung in ganz Nordrhein-Westfalen arbeiten. Seit ihrer Gründung im Jahr 2024 besuchen die Delegierten regelmäßig Werkstätten, um die Arbeit vor Ort kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und neue Ideen zu entwickeln.
Zuletzt war die LAG bei uns am Kesslerweg zu Gast. Sie traf unsere Frauenbeauftragte Carina Pigulla, ihre Stellvertreterin Laura Duschek und die Vertrauensperson Daniela Krampe.
Welche Angebote unterstützen Frauen im Alltag wirklich?
Im Gespräch ging es um die täglichen Herausforderungen der Frauenbeauftragten: Wie lässt sich ihre Arbeit effektiver gestalten? Welche Angebote unterstützen Frauen im Alltag wirklich? Diskutiert wurden unter anderem Empowerment-Formate wie Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse, die an einigen Standorten in NRW bereits erfolgreich laufen. Auch die Zusammenarbeit mit kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, die eigene Budgets und Programme mit ähnlichen Zielen haben, war ein Thema.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Vernetzung: Wie können Frauenbeauftragte mit eingeschränkter Mobilität besser am Austausch teilnehmen? Digitale Formate könnten hier helfen, damit niemand ausgeschlossen bleibt.
Alle Beteiligten eint ein Ziel: Frauen mit Behinderung sollen ihre Rechte kennen, ihre Anliegen klar äußern und Gehör finden. Es war schön, die Frauenbeauftragten der Werkstätten NRW bei uns zu begrüßen.