Frank Szypior erneut in LAG der Werkstatträte NRW gewählt
von Sebastian Deppe
„Anliegen der Werkstattbeschäftigten müssen gehört und ernst genommen werden“
Frank Szypior bleibt eine Stimme der Werkstattbeschäftigten auf Landesebene: Der Vorsitzende des Werkstattrats von Westfalenfleiß ist erneut in die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Werkstatträte NRW gewählt worden. Gemeinsam mit einem weiteren Vertreter der AWO setzte er sich dort für die Interessen von Werkstattbeschäftigten aus Nordrhein-Westfalen ein.
Die Landesarbeitsgemeinschaft ist das Gremium, in dem sich Werkstatträte aus ganz NRW austauschen und gemeinsame Positionen entwickeln. Sie bringt Themen aus den Werkstätten zusammen und vertritt diese gegenüber Politik, Kostenträgern und Verbänden. Ziel ist es, die Rechte und die Mitbestimmung von Menschen, die in Werkstätten arbeiten, zu stärken.
Frank Szypior gehört der LAG bereits seit vielen Jahren an. Dass er nun erneut gewählt wurde, freut ihn sehr. Die Arbeit dort mache ihm große Freude, sagt er, und er sei weiterhin mit viel Engagement dabei. Für Frank Szypior steht fest: „Die Anliegen der Werkstattbeschäftigten müssen gehört und ernst genommen werden.“
Ein zentrales Thema bleibt für ihn das Entgelt. Deshalb setzt sich Szypior weiterhin dafür ein, dass sich hier etwas verändert. Vor allem eine deutliche Erhöhung des Grundbetrags hält er für wichtig.
Zukunft der Werkstätten
Gleichzeitig liegt ihm auch die Zukunft der Werkstätten am Herzen. Aus seiner Sicht müssen sie als Arbeitsort erhalten bleiben; auch deshalb, weil nicht für alle Menschen der Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt der richtige Weg ist. Entscheidend sei, dass Beschäftigte eine echte Wahl haben: Wer den Schritt nach draußen gehen möchte, soll dabei unterstützt werden. Wer in einer Werkstatt arbeiten möchte, soll diese Möglichkeit ebenfalls behalten.
Neben diesen großen Themen bringt Szypior auch ganz konkrete Anliegen aus dem Arbeitsalltag mit in die Landesarbeitsgemeinschaft. Beschäftigte wenden sich regelmäßig mit Fragen, Problemen oder Wünschen an ihn. Diese Erfahrungen nimmt er mit in die Gespräche auf Landesebene.
„Viele kommen zu mir, wenn sie etwas beschäftigt“, beschreibt er seine Rolle. Genau dafür sei der Werkstattrat da: zuhören, Anliegen aufnehmen und sich dafür einsetzen, dass Lösungen gefunden werden.
Mit seiner erneuten Wahl möchte Frank Szypior den Weg als Ansprechpartner für die Beschäftigten bei Westfalenfleiß und als Vertreter ihrer Interessen in Nordrhein-Westfalen weitergehen.