Austausch mit dem UKM: Rehabilitation gemeinsam denken
von Sebastian Deppe
Übergänge gestalten: UKM-Pflegefachpersonal zu Gast bei Westfalenfleiß
„Wo geht es überhaupt hin, wenn wir die Leute entlassen?“: Diese Frage stand am Anfang des Besuchs von Pflegefachpersonal des Universitätsklinikums Münster bei Westfalenfleiß.
Nicole Gerig aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Kolleginnen aus weiteren Bereichen der Psychiatrie nahmen im Rahmen ihrer zweijährigen Fachweiterbildung für psychiatrische Pflege an einer Exkursion zum Thema Rehabilitation teil. Ziel war es, über den klinischen Alltag hinauszublicken und konkrete Anschlussmöglichkeiten für Patient*innen kennenzulernen.
Während der Hospitation erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Themen wie unsere berufsbildenden Maßnahmen, unterschiedlichen Arbeitsbereiche sowie Außenarbeitsplätze, die wie in Kooperation mit Unternehmen in der Region anbieten. Sie erfuhren, wie Menschen mit psychischen Erkrankungen schrittweise an berufliche Anforderungen herangeführt und individuell begleitet werden.
„Uns war vorher nicht bewusst, wie vielfältig die Möglichkeiten hier sind“, sagte eine*r der Teilnehmenden. „Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen ist es wichtig zu wissen, welche Strukturen es nach der Entlassung gibt.“
Der Austausch machte deutlich, wie entscheidend eine enge Vernetzung zwischen Klinik und Trägern beruflicher Rehabilitation wie Westfalenfleiß ist. Nur wenn Fachkräfte die Angebote vor Ort kennen, können sie Patient*innen gezielt beraten und passende Perspektiven aufzeigen.
Westfalenfleiß begrüßt diesen fachlichen Dialog ausdrücklich. Solche Begegnungen stärken das gegenseitige Verständnis und tragen dazu bei, Übergänge zwischen Klinik, Rehabilitation und Arbeitsleben transparenter und verlässlicher zu gestalten.
LEICHTE SPRACHE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Universitätsklinikum Münster waren zu Besuch bei Westfalenfleiß.
Sie arbeiten in der Psychiatrie.
Das heißt: Sie betreuen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen.
In ihrer Weiterbildung lernen sie gerade etwas über Rehabilitation.
Sie wollten wissen:
Was passiert nach einem Aufenthalt in der Klinik?
Welche Möglichkeiten gibt es für Arbeit?
Bei Westfalenfleiß haben sie verschiedene Arbeitsbereiche kennengelernt.
Sie haben erfahren, wie Menschen Schritt für Schritt an Arbeit herangeführt werden.
Und wie Außenarbeitsplätze in Firmen funktionieren.
Eine teilnehmende Person sagte:
„Es ist wichtig zu wissen, welche Angebote es hier in Münster gibt.“
Der Besuch hilft dabei, besser zusammenzuarbeiten.
So können Menschen nach einem Klinikaufenthalt passende Unterstützung bekommen.