Aktionstag Schichtwechsel: Zoll und Uniklinik packen in der Werkstatt mit an
von Sebastian Deppe
Schichtwechsel: Zoll und Uniklinik besuchen unsere Werkstatt
Warum darf der Zoll fremde Pakete öffnen? Wie deckt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit auf? Und warum sollte ein Zollhund verspielt sein? Beschäftigte von Westfalenfleiß bekamen vor einigen Wochen beim Hauptzollamt Münster Antworten auf diese Fragen. „Der Tag war toll, wir haben viel gelernt und viel miteinander gelacht“, fasste ein Teilnehmer den Besuch zusammen.
Nun folgte der Gegenbesuch: Mitarbeitende des Hauptzollamts Münster und der Universitätsklinik kamen in unsere Werkstatt. Sie lernten die Arbeitsbereiche kennen, arbeiteten mit und tauschten sich mit Beschäftigten und Fachkräften aus.
"Für uns ist dieser Tag ein Gewinn", erklärt Jörg Albers, Schwerbehindertenvertreter des Hauptzollamts Münster, den Hintergrund der Teilnahme. "Nicht nur menschlich, sondern auch auf beruflicher Ebene trägt der Aktionstag dazu bei, Barrieren ab- und Verständnis füreinander aufzubauen."
Auch Christian Schmitz, Betriebsstättenleitung bei Westfalenfleiß, sieht das so: „Viele Menschen wissen gar nicht, welche Arbeiten in unseren Werkstätten erledigt werden und wie viel Können dahintersteckt. Ich finde es wichtig, dass unsere Beschäftigten mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung wahrgenommen werden."
Möglich macht diesen Austausch der bundesweite Aktionstag Schichtwechsel: Menschen mit und ohne Behinderung tauschen für einen Tag ihre Arbeitsplätze.