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Techniker des Hans-Böckler-Berufskollegs bauen eine einzigartige Sortieranlage in der Werkstatt der Westfalenfleiß GmbH

„Angefangen haben wir mit einer Skizze auf einem Stück Papier“, erklärt der angehende Techniker Michael Nowakowski, „dann haben wir Stück für Stück in Abstimmung mit unserem Ansprechpartner bei Westfalenfleiß, Thomas Füchtenbusch, eine Sortiermaschine konstruiert, die den Werkstattbeschäftigten erheblich die Arbeit erleichtert“. Das habe sie so manche schlaflose Nacht gekostet, fügt er schmunzelnd hinzu.

Die schlaflosen Nächte haben sich gelohnt. Wochenlang hatten Michael Nowakowski, Salvatore Kerkin, Dominik Floth und Fabian Eising im Rahmen ihrer schulischen Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik am Hans-Böckler-Berufskolleg an der einzigartigen, individuell für Westfalenfleiß zugeschnittenen Maschine getüftelt. Nun wurde die fertig zusammengebaute und betriebsbereite Anlage bei einem Vorort-Termin in der Werkstatt am Kesslerweg präsentiert. Die anwesenden Lehrkräfte des Berufskollegs, Anja Kaulingfrecks und Klaus Winter sowie die Westfalenfleiß-Geschäftsführerinnen, Hannelore Böhnke-Bruns und Franziska Trappe staunten nicht schlecht über die gelungene Abschlussarbeit der vier angehenden Techniker. 

Bei Westfalenfleiß werden seit vielen Jahren von den dort beschäftigten Menschen mit Behinderung für ein regionales Industrieunternehmen Kunststoffdeckel mit Gummidichtungen versehen. Bisher mussten die Sortierung und die Qualitätskontrolle dieser Deckel in einem zeitaufwändigen Verfahren manuell durchgeführt werden. „Das war auch immer mit sehr viel zeitlichem Kontroll-Aufwand für die betreffenden Gruppenleiter verbunden “, berichtet Fachbereichsleiter Thomas Füchtenbusch. Die neue Maschine übernehme nun automatisch die Endkontrolle und das Aussortieren fehlerhafter Produkte. „So haben die Gruppenleiter wieder mehr Zeit, sich auf die Werkstatt-Beschäftigten zu konzentrieren und wir können dem Endkunden eine noch höhere Qualitätsgarantie gewährleisten“, stellt er freudig fest. 

„Das ist eine echte Win-Win-Situation“, resümiert auch Hannelore Böhnke-Bruns. Die angehenden Techniker haben eine sinnstiftende Abschlussarbeit entwickelt und für unsere Werkstattbeschäftigten ist der Vorgang mit der maschinellen Unterstützung einfacher und somit selbstständiger zu bewältigen. Das steigert die Attraktivität der Tätigkeit auf den Arbeitsplätzen.“ 

„Unsere Beschäftigten freuen sich sehr darauf, schon bald die Anlage bedienen zu dürfen. Das ist eine spannende Tätigkeit und stellt für sie eine echte Anerkennung dar“, bestätigt Franziska Trappe. Sehr ausgereift sei auch das von den Technikern umgesetzte Schutzkonzept der Maschine, das die Beschäftigten vor der Gefahr einer Verletzung bewahre. 

Bis in das kleinste Detail durchdacht ist es ebenfalls, dass die Anlage in einfachen Schritten auf andere Deckelgrößen umrüstbar ist. Zudem kann sie ohne Werkzeug zum leichten Transport in andere Betriebsteile auseinandergebaut werden. – Einfach ein Meisterwerk! 

Wer noch mehr über die gelungene Projektarbeit und weitere Abschlussarbeiten des Hans-Böckler-Berufskollegs erfahren möchte, hat dazu die Möglichkeit. 

Am Samstag, 29.01.2022 von 9:00 – 12:30 Uhr findet eine Online-Präsentation statt unter:

www.hbbk-muenster.de

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