Silbernes und 35-jähriges Dienstjubiläum- die Geschäftsführung ehrt langjährige Mitarbeitende

Hannelore Böhnke-Bruns, Sprecherin der Geschäftsführung konnte gleich elf Mitarbeitenden der Westfalenfleiß GmbH zum 25. Dienst-Jubiläum gratulieren und weitere vier für 35 Jahre Firmenzugehörigkeit ehren. Da wegen der Corona-Pandemie die sonst jährlich stattfindende Feier zum Dienst-Jubiläum im vergangenen Jahr ausfallen musste, wurden nun zwei Jahrgänge zusammen eingeladen. „Es ist heute gar nicht mehr selbstverständlich, dass Mitarbeitende einem Unternehmen so lange die Treue halten, wie Sie“, versicherte Hannelore-Bruns und dankte den Anwesenden für Ihr Engagement. Sie selber habe in ihrer kurzen Dienstzeit noch nicht die Gelegenheit gehabt, alle Mitarbeitenden persönlich kennen zu lernen, das ändere sich sicherlich im Laufe der nächsten Zeit. „Aber Sie kennen sich untereinander schon viel länger als ich, also tauschen Sie sich aus und genießen Sie den Tag“, forderte die Geschäftsführerin schließlich ihre Gäste auf.

Das fiel den Angesprochenen nicht schwer. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen sie auf der Terrasse beim Italiener ein köstliches Mittagessen zu sich und es war bald ein munteres Geplauder im Gange. Die langjährig Mitarbeitenden tauschten miteinander Erinnerungen aus und blickten auf alte Zeiten zurück.

Sezgin Ünalan, Mitarbeiter auf den Parkplätzen, berichtete über eine Begebenheit, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist. Er hatte Dienst, als zwei verfeindete Rockerbanden einen Termin am Landgericht hatten. „Damit es nicht zu Streitereien kommt, hatten wir für die eine Bande den Schlossplatz Nord und für die andere den Schlossplatz Süd reserviert.“ Das sei schon ein wenig skurril gewesen. Und: „Als ich die Parkplatzgebühren von den zum Teil bedrohlich aussehenden Typen kassieren musste, hatte ich schon ein wenig Angst“, schmunzelte er.

Alfred Spahn hat als Mitarbeiter der Schreinerei in den vielen Jahren mehrere Umzüge in andere Räumlichkeiten und die stetige Vergrößerung der Arbeitsgruppe sowie die Erweiterung des Maschinenparks miterlebt. „Die Speckbrettschläger sind schon immer ein Dauerbrenner gewesen“, sagt er. „Anfangs wurden die in den Brettern auszustanzenden Löcher ohne Schablone von Hand angezeichnet. Inzwischen machen wir das alles mit der CNC-Fräse.“

Natascha Epping, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Arbeit und Betreuung an der Rudolf-Diesel-Straße 43, blickt immer noch gerne auf die Fahrt einer Gruppe von Nutzer*innen des Wohnhauses Gremmendorf mit Begleitpersonen 1997 nach Rom zurück: „Ich bin als Begleiterin mitgefahren. Wir bekamen sogar eine Audienz beim Papst. Das war für viele unserer Teilnehmenden ein besonderes Highlight.“ Überhaupt sei es schön zu sehen, wie sehr sich die Menschen mit Behinderung freuen können, das mache ihr auch bei ihrer Arbeit immer wieder besonderen Spaß.

Beim lockeren Plausch verging die Zeit im Nu. Als Dank für die langjährige Mitarbeit wurde am Ende den Jubilaren ein bunter Blumenstrauß überreicht. Peter Schmitte übergab im Namen des Betriebsrates einen Münstergutschein. Damit könne sich jeder einen kleinen Herzenswunsch erfüllen.

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