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FH-Student macht Musik für Bewohner des Westfalenfleiß Wohnverbundes

Schon von Weitem hört man den Klang der Gitarre und den Gesang aus dem Lautsprecher. Im Garten des Hauses Wolbeck hat Leon Wöstmann seine mobile Musikanlage aufgebaut.

Die Bewohner sitzen rundherum unter dem Pavillon oder im Freien – wegen Corona natürlich mit dem erforderlichen Abstand zueinander – und lauschen gebannt den Liedern. Songs von Elvis Presley, Johnny Cash, den Beatles, Udo Jürgens oder Nena schallen durch die Luft. 

„Das sind meine Lieder“, sagt Bewohnerin Roswitha und klatscht erfreut in ihre Hände. Beim Lied `Du musst doch nur die Nippel durch die Lasche zieh'n´ von Mike Krüger stimmt ihre Mitbewohnerin Silke leise ein. „Den Text kenne ich auswendig“, schmunzelt sie.

Eine Stunde lang spielt Leon Wöstmann seine Hits und hat damit offensichtlich den Nerv seiner Zuhörer getroffen. Bianka Dragunski, Teamleiterin des Hauses Wolbeck, ist begeistert: „Für unsere Bewohner ist das eine sehr schöne Abwechslung in der Coronazeit, sie haben sich sehr auf den Musiker gefreut. Aufgrund der Situation konnten sie die Wohnstätte weder verlassen noch Besuch von ihren Liebsten empfangen. Mir geht immer das Herz auf, wenn wir den Bewohnern mit solchen Aktionen eine Freude bereiten können. Ein großes Dankeschön geht auch an Anne Schulte, die sich sehr dafür eingesetzt hat, diese Aktion zu ermöglichen. 

Den Kontakt zu Leon Wöstmann hergestellt hatte nämlich Anne Schulte, Koordinatorin für das Freiwilligenmanagement bei Westfalenfleiß. „Ich habe in der Zeitung gelesen, dass der junge Mann in Seniorenheimen aufgetreten ist“, berichtet sie. „In dem Artikel waren auch seine Kontaktdaten angegeben. Da habe ich ihn einfach angesprochen, ob er sich das auch bei uns vorstellen kann.“ In vier Wohnhäusern habe er nun bereits die Bewohner mit seiner Musik erfreut.

„Musik ist mein Leben und wenn ich damit auch andere Menschen glücklich machen kann, ist das doch wunderbar“, antwortet der 20-jährige Medizintechnik-Student auf die Frage, was ihn dazu bewogen hat, diese Auftritte zu absolvieren – 15 Termine waren es bisher insgesamt.

 „Von einer unserer Professorinnen an der Fachhochschule sind wir Studierenden aufgefordert worden, uns in Coronazeiten ehrenamtlich zu engagieren. Da habe ich mich genmeldet und wurde zufällig einem Musikprojekt zugeteilt. Dass ich mehrere Instrumente spiele und singe, wusste die Projektleiterin gar nicht“, erzählt er. Und es sei ein schönes Gefühl, den Menschen eine Freude zu machen, fügt er hinzu. Welch ein Glück für die Bewohner bei Westfalenfleiß!

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