Wohnstätte Telgte beteiligt sich bei der „Aktion sauberes Telgte“

Mit Zangen, Handschuhen, Warnwesten und Müllsäcken ausgestattet, zogen fünf Bewohnerinnen und Bewohner sowie eine  Mitarbeiterin der Westfalenfleiß Wohnstätte Telgte und eine Schülerin des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums gemeinsam mit etwa 90 weiteren Freiwilligen bei strahlendem Sonnenschein durch die Emsauen, um die Wiesen und Wege von herumliegendem Müll zu befreien. Dazu aufgerufen hatte die Stadt Telgte mit ihrer „Aktion Sauberes Telgte“, die 2014 schon zum achten Mal durchgeführt wurde. Insgesamt beteiligten sich Freiwillige aus vielen Telgter Vereinen und Gruppen, um dem Unrat in ihrem Stadtgebiet den Garaus zu machen. Auch  Telgtes Bürgermeister Wolfgang Pieper war dabei, begrüßte die zahlreichen Helfer und griff tatkräftig zur Müllzange. Das schaffte für alle Motivation!

So stapften sie durch die Emsauen und waren ganz erstaunt darüber, was sich in dieser Zeit in ihren Beuteln alles so angesammelt hat: Jede Menge Papiertaschentücher, Bonbonpapiere, Zigarettenkippen und andere Gegenstände wanderten in den Sack. Am Ende konnte die Gruppe der Wohnstätte Telgte 3 ½  Müllsäcke voll in den extra dafür aufgestellten Container werfen.

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„Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen einfach achtlos ihren Müll liegen lassen“, wundert sich Simone Scheffler, eine Bewohnerin der Wohnstätte Telgte. „Wir werden auf jeden Fall nichts mehr so einfach in der Gegend herumschmeißen, wir achten nun mehr auf die Natur“ sind sich alle aus der Gruppe einig.

Neben der „Arbeit“ gab es aber auch genügend Raum für interessante Gespräche und Begegnungen, zwischendurch wurde ein Plausch mit Spaziergängern gehalten, einige Bewohner trafen sogar unterwegs Bekannte – so war es insgesamt eine nicht nur sinnvolle, sondern auch gesellige Tätigkeit. Bei der Rückkehr zum gemeinsamen Treffpunkt gab es eine willkommene Stärkung mit Getränken und einer leckeren Erbsensuppe. Danach endet die gemeinsame Aktion „Sauberes Telgte“.  Als besonderes Highlight durften zum Schluss alle ihre Warnwesten mit nach Hause nehmen.

Einhelliges Fazit der Westfalenfleißler: „Es hat großen Spaß gemacht und nächstes Jahr sind wir wieder dabei.“

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