Westfalenfleiß-Werkstattrat präsentiert sich auf der Werkstätten-Messe in Nürnberg

Leistung – Vielfalt – Qualität. Unter diesem Motto zeigte Deutschlands meistbesuchte Sozial- und Bildungsmesse, die Werkstätten-Messe in Nürnberg, welch wichtige Rolle Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)  in unserer Gesellschaft einnehmen und welche Leistungen und Visionen hinter dem Begriff `Inklusion´ stehen. Mehr als 160 Aussteller und Werkstätten für behinderte Menschen präsentierten sich und demonstrierten ihre Innovationskraft für Fachbesucher aus Werkstätten und Förderstätten, Angestellte im Sozialwesen und Vertreter aus Wirtschaft und Behörden. Das kostenfreie Fachvortragsprogramm informierte Aussteller und Besucher zu allen Fragen des Werkstattalltags.

Gemeinsam mit Theresa Ehlen vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. trug auch der Westfalenfleiß-Werkstattrat, vertreten durch den Vorsitzenden Frank Szypior und den zweiten Vorsitzenden Werner Pamme, mit einem gelungenen Vortrag zum Erfolg der Messe bei. Begleitet wurden die beiden Gremienvertreter  von ihren Vertrauenspersonen Heiner Viefhues und Joachim Schreiber. Auch Hubert Puder, Sprecher der Geschäftsführung und Verwaltungsleiterin Sarah Krause besuchten die Messe und unterstützten die Vortragenden bei ihrer Präsentation.

Soll der Werkstattrat bei Bewerbungs-Gesprächen teilnehmen? - Mit diesem Thema hatte sich der Werkstattrat zuvor im Projekt `Selbstvertretung von Werkstatträten in NRW´ auseinandergesetzt. An dem Modellprojekt, das von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem Paritätischen NRW in Zusammenarbeit mit der Landes-Arbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in NRW durchgeführt wurde, hatten sich fünf Werkstatträte in NRW beteiligt, unter anderem auch der Werkstattrat der Westfalenfleiß GmbH.  Im Rahmen des Projektes  wurde untersucht, wie Werkstatträte und ihre Vertrauenspersonen arbeiten, welche Themen sie beschäftigen, mit welchen Problemen sie sich konfrontiert sehen und was sie benötigen, um gut zu arbeiten.

Jeder Werkstattrat, der an der Studie beteiligt war, hatte vom Projektteam eine selbstgewählte Aufgabe bekommen. In Münster hatte sich der Werkstattrat -unterstützt von Projektmitarbeiterin Theresa Ehlen - die Aufgabe gesetzt, strukturell einzuführen, dass der Werkstattrat an Einstellungsgesprächen für neue Mitarbeiter in der Werkstatt teilnimmt. Über ihre Erfahrungen aus dem Werkstatträte-Projekt in NRW und die ersten Vorstellungsgespräche mit ihrer Beteiligung berichteten Frank Szypior und Werner Pamme auf der Fachmesse in Nürnberg.

„Es war ganz schön aufregend, vor so vielen Menschen zu sprechen“ gesteht Frank Szypior, „aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht.“ Es habe sehr viel positive Resonanz gegeben für die Inhalte und die Präsentation des Fachbeitrages.

Das bestätigt auch Hubert Puder: „Ich war sehr stolz auf Herrn Szypior und Herrn Pamme, sie haben den Vortrag sehr gut vorbereitet und professionell durchgeführt. Besser hätten sie unser Unternehmen nicht repräsentieren können.“

Über ihren eigenen Fachbeitrag hinaus besuchten die `Westfalenfleißler´ verschiedene andere Vorträge und informierten sich über Produkte, Lösungen und Konzepte anderer Werkstätten für behinderte Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland. „Das waren anstrengende, aber sehr interessante Tage. Wir konnten durchaus die eine oder andere Anregung mit nach Hause nehmen“, sind sich die Messe-Besucher einig.

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