Super gespielt – aber leider nicht weitergekommen

Voller Elan gingen die Westfalenfleiß-Fußballer auf dem Platz des Sportvereins DJK Grün Weiß Amelsbüren 1988 e.V. bei der Landesmeisterschaft im Fußball der Werkstätten für Menschen mit Behinderung an den Start. Souverän meisterten sie die fünf Vorrundenspiele und gingen mit vier Siegen und einem Unentschieden als klarer Gruppensieger hervor. 

Mit ihrem Schlachtruf `Motiviert und richtig heiß, wir kämpfen für Westfalenfleiß´ begaben sie sich voller Zuversicht ins Halbfinale gegen die Mannschaft der Freckenhorster Werkstätten. Trotz des anhaltenden Regens zeigten die Sportler keine Schwäche, sie liefen, waren stets am Ball und gaben ihr Bestes. In der regulären Spielzeit endete die Begegnung zunächst mit 0:0. Pech aber dann beim Acht-Meter-Schießen: nach zwei versenkten Toren, ging ein Schuss an den Pfosten. Die Freckenhorster hatten mehr Glück und konnten ihre dritte Torchance nutzen. So endete das Spiel schließlich 2:3. 

Im anschließenden Entscheidungsspiel um den dritten Platz gegen die Mannschaft der Alexianer, waren die Westfalenfleiß-Kicker noch einmal vom Pech verfolgt. Im Acht-Meter-Schießen, mussten sie sich 4:3 geschlagen geben. 

„Klar, dass unsere Spieler jetzt enttäuscht sind“, kommentieren Trainer Raimund Plieth und Co-Trainer Thorsten Stegemann. „Aber unsere Jungs haben die ganze Saison und auch heute super gespielt, wir haben zum Schluss einfach etwas Pech gehabt“, so die beiden weiter. Sie seien in jedem Fall sehr zufrieden mit dem Verlauf des heutigen Tages. „Wir haben das Beste rausgeholt. Und wir sind stolz auf unsere Mannschaft. Schließlich haben wir von 42 NRW-Mannschaften den Vierten Platz errungen. Das ist eine tolle Leistung!“ 

Das Finale wurde dann selbstverständlich auch noch verfolgt. Da konnten sich dann schließlich die Freckenhorster gegen die Mannschaft aus Recklinghausen durchsetzen. Sie holten sich zum ersten Mal den Landesmeistertitel und damit das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften.

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