Gute Noten für Westfalenfleiß-Wohnstätte Haus Gremmendorf

Die meisten befragten Bewohnerinnen und Bewohner der Westfalenfleiß-Wohnstätte Haus Gremmendorf fühlen sich in ihrer jetzigen Wohnform und mit der Unterstützung durch die Mitarbeiter des Hauses sehr gut oder gut zufrieden. Zu diesen positiven Ergebnissen kam eine Nutzerbefragung, die Miriam Bley, Lisa Eckhardt, Cora Lemki, Luica Pliquett und Alicia Spiegel, alle fünf Studierende des zweiten Fachsemesters im Studiengang Heilpädagogik der Katholischen Hochschule (KatHO) NRW, Abteilung Münster unter der Leitung von Prof. Dr. Heinrich Greving im Rahmen eines Studienprojektes durchgeführt haben. 

Zuvor waren die Fragebögen ebenfalls durch Studierende selbst entwickelt und im Jahr 2017 schon einmal erfolgreich in der Wohnstätte Telgte und in der Wohngruppe am Zwi-Schulmann-Weg zur Anwendung gebracht worden. 

„Wir haben schon häufig mit Professor Greving von der KatHO gemeinsame Projekte durchgeführt. Mit der Nutzerbefragung hatten wir in unserem Fachdienst „Ambulant Unterstütztes Wohnen“ bereits seit Jahren gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Westfalenfleiß-Geschäftsführerin Gerda Fockenbrock. Im letzten Jahr sei auch schon in Kooperation mit  der Fachhochschule im stationären Bereich in der Wohnstätte Telgte und in der Wohngruppe Zwi-Schulmann-Weg eine Befragung durchgeführt worden. Der Fragebogen sei nun weiterentwickelt und in der Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnstätte Haus Gremmendorf zum Einsatz gebracht worden. 

 „Ich möchte Herrn Professor Greving und den Studierenden für ihr Engagement sowie für die professionelle Planung und Durchführung meinen ausdrücklichen Dank aussprechen, zumal es ein außerplanmäßiges, freiwilliges Studienprojekt war“, so Gerda Fockenbrock weiter. „Ich möchte auch den Bewohnern danken, dass sie sich bereit erklärt haben, an der Erhebung teilzunehmen.“ 

An der Befragung nahmen 28 der derzeitigen Bewohnerinnen und Bewohner teil, das entspricht einer Beteiligung von knapp 40%. 

„Eine Beteiligung von rund 40 % der gesamten Nutzerzahl ist durchaus eine Menge, die empirisch auswertbar ist und vom Querschnitt her der Meinung aller entspricht.  "Menschen mit Behinderung sind häufig nicht so sozialisiert, dass sie ihre Meinung frei äußern. Zudem haben sie oft wenig Erfahrung mit Fragebögen." Insofern ist die Beteiligung durchaus zufriedenstellend und repräsentativ“, berichtet Prof. Dr. Heinrich Greving.  

Abgesehen davon, dass es für die Westfalenfleiß GmbH im Rahmen der Qualitätssicherung wichtig sei, die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner abzufragen, sei es für die Studierenden als Praxiserfahrung in einer sozialen Organisation sehr lehrreich gewesen. 

Abgefragt wurde unter anderem die Zufriedenheit mit den Zimmern, den Gemeinschaftsräumen und der Wohnumgebung. Außerdem gab es Fragen zur Stimmung in der Wohngemeinschaft, zu den Freizeitangeboten, zum Tagesablauf und zur Zufriedenheit mit den Mitarbeitern des Hauses. Die Ergebnisse wurden den beteiligten Bewohnerinnen und Bewohnern jetzt anhand einer Powerpoint-Präsentation in Leichter Sprache präsentiert. Die meisten Befragten stellten dem Haus in allen abgefragten Bereichen eine gute und oft auch sehr gute Bewertung aus.

Zurück