Grellbunte Kostüme und 80iger-Jahre Hits – Karneval bei der Westfalenfleiß GmbH

Traditionell feierten Beschäftigte und Mitarbeiter der Westfalenfleiß GmbH gleich an zwei Werkstatt-Standorten – am Kesslerweg und an der Rudolf-Diesel-Straße – in ideenreichen Kostümen ihr diesjähriges Karnevalsfest. Auch am Rosenmontagszug nahmen rund 20 Menschen mit Behinderung und ihre Begleiter auf dem phantasievoll gestalteten Westfalenfleiß-Karnevalswagen teil - frei nach dem Motto: „Jede Jeck ist anders – Westfalenfleiß Helau!“ 

Am Kesslerweg hatten rund 300 Narren in grell-bunten Outfits das Restaurant `Auszeit´ sicher in ihrer Hand. Unter dem Motto `Wir feiern nicht wie jedes Jahr – die 80iger Jahre sind wieder da´ heizten Hubert Puder, Sprecher der Geschäftsführung, Michael Sandner, Geschäftsbereichsleiter Werkstätten,  Produktionsleiter Mathias Klocke und Teamleiter Christopher Barth mit ihrer Band `Schiss-Moll´ zum Auftakt des Festes in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung so richtig ein. Bei den allseits bekannten Achtzigerjahre-Hits `Völlig losgelöst`, `Hey Baby, be my girl´ und `Marmor, Stein und Eisen bricht´ stürmten die Jecken in bester Laune die Tanzfläche und rockten den Saal. „… aber unsere Liebe nicht…“, stimmten die Gäste ausgelassen mit ein. 

Den Feiernden wurde ein strammes Programm geboten. Moderator Bodo kündigte wortgewandt und mit viel Humor die Auftritte der Werkstattbeschäftigten und der Mitarbeitenden an: vom Zauberer Seppe über Rap und Beatbox bis hin zum Andrea-Berg-Playback. Jede Menge Orden verteilte er zusammen mit seinen beiden Assistentinnen, Kathrin und Kerstin. Zwischendurch spielte D Jane Silke immer wieder zum Tanz auf. 

Als schließlich Münsters Stadtprinz Leo I. mit seiner Prinzengarde die Bühne betrat, erreichte das Fest seinen Höhepunkt. „Ich bin gerne gekommen, hier ist die Stimmung super. Meinen Spaß teile ich gerne mit so vielen karnevalsbegeisterten Menschen“, erklärte Leo I. , sang lautstark sein Lied `Ich bin kein Prinz für eine Nacht…´ und tauchte ein in die schunkelnde Menge, umringt von zahlreichen Fans. 

Weitere prominente Gäste gaben sich die Ehre. König Jan-Gisbert und seine Gefolgsleute von der Fastnachtskumpanei `Die Wiedertäufer am Buddenturm´ freuten sich, da zu sein: „Es ist immer wieder toll, hier in die netten Gesichter zu schauen. Wir sind auch ein wenig in Gedenken an unseren, leider viel zu früh verstorbenen früheren König, Jan-Gerd Winter hier, der als ehemaliger Mitarbeiter Ihres Unternehmens unsere Teilnahme an der Westfalenfleiß-Feier ins Leben gerufen hat.“   

Auch der Stadtprinz von Greven, Christian I. mit der KG Emspünte und Pünte-Mariechen Manuela waren mit von der Partie. „Wir bekommen von euch immer den Karnevalswagen für unseren Umzug in Greven“, erklärte der Präsident der KG Emspünte, Udo Laufmöller, „dafür möchten wir euch etwas von unserer Freude weitergeben. Wir bedanken uns dafür, dass wir heute bei euch sein dürfen.“ Ihr Motto in diesem Jahr sei `Gemeinsam feiern`. So sang denn auch Pünte-Mariechen Manuela aus voller Kehle: `Runter vom Sofa, rein in den Saal´. Das ließen sich die Jecken nicht zwei Mal sagen. Kaum spielte die Brass-Band zur Polonaise auf, schon schob sich eine winkende und singende Menschenschlange durch den Raum. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Karnevalsgesellschaften jedes Jahr unser Fest besuchen“, bedankt sich Hubert Puder, Sprecher der Westfalenfleiß-Geschäftsführung. „Unsere Beschäftigten fiebern der jährlichen Karnevalsfeier immer schon Wochen vorher entgegen. Der Besuch der Prinzen und Könige hat für sie einen sehr hohen Stellenwert.“ 

Geschäftsführer, Norbert Winter, ist ebenfalls begeistert. „Das war meine erste Karnevalsparty bei Westfalenfleiß und sie hat mir super gefallen. Auch wenn ich mit meinem Hippie-Look wohl eher in den 70iger Jahren hängen geblieben bin“, schmunzelt er. 

Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung wurden die besten Kostüme ausgezeichnet. Die Jury prämierte die `Frau in Westfalenfleiß Orange´ und den `Star-Wars-Mann´ auf dem zweiten und dem dritten Platz. Den Sieg errangen `Die Schöne und das Biest´ Alle bekamen einen Orden und beendeten das Fest mit einem dreifachen „Westfalenfleiß Helau“. 

Genauso hoch her ging es in der Zweigwerkstatt an der Rudolf-Diesel-Straße. Die Band `Schiss-Moll´ spielte nach fliegendem Wechsel vom Kesslerweg auch dort zum Tanz und zum Schunkeln auf. Die dortigen Narren genossen ebenfalls in bester Laune ihr Fest. Insbesondere der Auftritt der `Tanzenden Wikinger´ brachte die Menge in Wallung. Nach der Feier gingen die Gäste beschwingt nach Hause und waren gut eingestimmt, um beim Rosenmontagszug den Kolleginnen und Kollegen auf dem Westfalenfleiß-Karnevalswagen zuzujubeln.

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