Frank Szypior ist Delegierter der AWO für die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in NRW

Von den Teil­nehmern der Werk­statt­räte­konferenz der AWO Werk­stätten im Bezirk Westliches Westfalen wurden Frank Szypior, Vor­sitzender des Gesamt­werkstattrates der Westfalenfleiß GmbH, zusammen mit Kai Kraft aus der AWO Werkstatt Ennepe-Ruhr mit großer Mehrheit als Vertreter der AWO in der Landesarbeitsgemeinschaft gewählt.  Die Glück­wünsche von Westfalenfleiß-­Geschäfts­führer Martin Becker nahm Szypior stolz entgegen. 

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Nordrhein-Westfalen (LAG-WR-NRW)  ist ein Gremium, das sich aus Werkstatträten der verschiedenen Wohlfahrtsverbände – AWO, Der Paritätische, Diakonie, Caritas und Deutsches Rotes Kreuz – zusammensetzt. Sie macht sich unter anderem stark für die gesetzliche Verankerung eines größeren Mitbestimmungsrechtes der Beschäftigten in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

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„Ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass der vor kurzem von der LAG verabschiedete Münsteraner Appell umgesetzt wird“, erklärt Szypior die Pläne für seine Amtszeit. „ Alle reden von Inklusion, da muss auch die Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung in der Ausgestaltung der Werkstattarbeit verbessert werden“, so Szypior weiter. 

Der Münsteraner Appell ist ein politisches Statement, das statt der bisher gesetzlich verankerten Mitwirkungsrechte nun umfassende Mitbestimmungsrechte für Werkstatträte  einfordert, um den Werkstatträten ein rechtlich größeres Gewicht  im Rahmen der Umsetzung ihrer Interessen zu verleihen. In dem Appell wird der Bundestag dazu aufgerufen, die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung zu einer Werkstätten-Mitbestimmungsverordnung weiter zu entwickeln. 

Der „Münsteraner Appell“ kann auf der Internetseite der Landesarbeitsgemeinschaft für Werkstatträte in NRW eingesehen werden unter: www.nrw-werkstatt.de

 

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