Informationsveranstaltung unter Beteiligung der Westfalenfleiß zum Förderprogramm des Landes NRW für weitere 1000 ausgelagerte Werkstattarbeitsplätze

Unter dem Motto „Teilhabe an Arbeit - 1000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen“ stand eine Informationsveranstaltung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gemeinsam mit den Werkstätten der Westfalenfleiß GmbH und den Alexianerwerkstätten im Kunsthaus Kannen in Münster am 14. Oktober 2013 durchführte. Anlass der Veranstaltung ist das Förderprogramm des Landes NRW „Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen“, das Arbeitgeber, die einen Außenarbeitsplatz einrichten, finanziell fördert.

Nach einem Grußwort der Münsteraner Bürgermeisterin Beate Vilhjamsson referierte Michael Kempf, Geschäftsbereichsleiter Produktion der Westfalenfleiß GmbH, anhand einer PowerPoint Präsentation über Rahmenbedingungen und Einsatzfelder für Werkstattbeschäftigte auf Außenarbeitsplätzen und erläuterte Wege zum Außenarbeitspatz.

Auf das Referat folgten Interviews mit Arbeitgebern, Werkstattbeschäftigen auf Außenarbeitsplätzen und der Integrationsfachdienstmitarbeiterin Renate Potts. In der Interviewrunde mit Podiumsdiskussion beantworteten der Verwaltungsleiter der LVM-Versicherung, Thomas Horstmann und Harald Klapproth, beschäftigt in der Westfalenfleiß-Außenarbeitsgruppe Hauswirtschaft bei der LVM sowie Thomas Burkhardt, Verwaltungsleiter des Klarastifts, und Marlies Tönsmann, Beschäftigte auf einem Westfalenfleiß-Außenarbeitsplatz im Klarastift, die Fragen der Moderatorin und der Besucher. Dabei wurde die gute Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern und der Westfalenfleiß GmbH besonders deutlich.

Im Anschluss an die Interviewrunde stellte Martina Große Halbuer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Landesinitiative „Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen“ vor.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und den Landschaftsverbänden in Kooperation mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt und beinhaltet eine finanzielle Unterstützung für Arbeitgeber, die einen Außenarbeitsplatz bereitstellen. Das Projekt wird finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes NRW und der Landschaftsverbände.

Ziel ist es, die Inklusion im Bereich Teilhabe am Arbeitsleben weiter voranzutreiben. 1.000 zusätzliche Außenarbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte aus Nordrhein-Westfalen sollen in den nächsten zwei Jahren initiiert werden. Außenarbeitsplätze bieten Werkstattbeschäftigten die Chance, sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszuprobieren. Sie bleiben hierbei Mitarbeiter der Werkstatt und werden durch das Fachpersonal der Werkstatt weiterhin fachlich betreut.

Die etwa 50 Teilnehmer der dreistündigen Informationsveranstaltung zeigten sich besonders erfreut über die Gesprächsbereitschaft der Beschäftigten und Arbeitgeber und werteten die Landesinitiative als einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Inklusion.

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