Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Münster und Telgte haben seit Juli 2010 den „Sozialführerschein“ gemacht. Heute steht fest: Das Projekt ist ein voller Erfolg. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund wurde der Abschluss der Projektphase mit einem bunten Fest groß gefeiert. Fast 200 Gäste, darunter viele Sozialführerschein-Absolventen, waren Ende Februar dazu in den neuen Hörsaal der KatHO gekommen. Selbst Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe war vom Rathaus herüber geradelt, um ein Grußwort zu sprechen. Prominent besetzt war im Übrigen auch die Rolle der Moderatorin. Durch das Programm führte nämlich Jeanette Kuhn, die ansonsten für den WDR vor der Kamera steht und die Lokalzeit-Münsterland präsentiert.

Wie erfolgreich der Sozialführerschein tatsächlich war, dass erklärten den vielen Gästen dann Antonia Thimm und Prof. Friedrich Dieckmann von der KatHO, die das Projekt wissenschaftlich begleitet hatten. So konnten die beiden Forscher zum Beispiel nachweisen, dass Schüler durch die Teilnahme am Sozialführerschein eine deutlich positivere 

Über die aktuellen Entwicklungen in der WfbM informierte sich jetzt Marlies Wiesemann vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Gegenstand des Gespräches mit Westfalenfleiß-Geschäftsführer Martin Becker und Geschäftsbereichsleiter Michael Dreiucker waren die baulichen Planungen und die konzeptionellen Überlegungen zur Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Durch die baulichen Vorhaben wird Westfalenfleiß die Betreuungsqualität und die Kostenstruktur verbessern sowie strukturelle Verbesserungen in der Substanz erreichen. Ziel ist die Erhöhung des Arbeitsergebnisses der WfbM und damit auch eine Erhöhung der Löhne der Beschäftigten sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Becker und Dreiucker nutzten außerdem die Gelegenheit, der LWL-Vertreterin auch die neue Konzeption zur Übergangsförderung vorzustellen.

Die Förderung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gehört zu den besonderen Aufgaben der Werkstätten von Westfalenfleiß. So wurden in der Vergangenheit die individuellen Zielvereinbarungen zwischen Westfalenfleiß und dem Landschaftsverband vollständig erfüllt. Westfalenfleiß gehört zu den Werkstätten für behinderte Menschen in NRW, die eine besonders große Anzahl von Außenarbeitsplätzen in den Betrieben und Verwaltungen in Münster und Umgebung zur Verfügung stellt.

Das Konzept macht insbesondere Aussagen über die Aufgabenstellung der Fachkräfte in diesem Bereich und über die vielfältigen Kooperationen und Vernetzungen mit der regionalen Wirtschaft und den Verwaltungen.

Zitat Becker: "Der Erfolg und die Ergebnisse der Übergangsförderung spornen uns weiter an diesen Weg der Inklusion zu gehen. Das ist das Besondere an Westfalenfleiß!"

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