Alle Übungsfahrräder aus der Westfalenfleiß-Sporthalle sind wieder tipptopp

Über zwei Jahre ist es her, seit im Rahmen der Fahrradreparaturwerkstatt im Berufs­bildungs­bereich die Übungsräder aus der Westfalenfleiß-Sporthalle repariert, gewartet und wieder flott gemacht wurden. Seitdem waren die Leezen häufig im Gebrauch und eine neue Wartung und Reparatur war fällig. „Als wir die Anfrage von unseren Kolleginnen aus dem Sportbereich bekamen, haben wir gerne ja gesagt“, berichtet Paul Kreimer, der im Berufsbildungsbereich unter anderem immer wieder mit großem Erfolg handwerkliche Projekte durchführt. „Unsere Maßnahmeteilnehmer hatten so ein praktisches Übungsfeld und die Sportlehrerinnen waren glücklich, dass wir sie erneut unterstützt haben – eine typische Win-Win-Situation also“, fügt er hinzu.

Und schon ging es los. Alle Räder wurden inspiziert und der Reparaturbedarf erhoben. Dreizehn Fahrzeuge hatten Mängel, die behoben werden mussten. So wurden Bremsen nachgezogen, Ventile ausgetauscht, Gangschaltungen eingestellt, Löcher geflickt oder neue Schläuche aufgezogen. Zu guter Letzt wurden die Leezen dann auch noch geputzt und auf Hochglanz poliert. „Bei manchen Rädern hatte sich schon ganz schön viel Rost angesetzt“, berichtet Teilnehmer Marvin Decker, „da mussten wir eine gute Ausdauer haben, um das alles zu entfernen.“

Aber sie seien nachher richtig stolz gewesen, dass sie dem Sportbereich die verkehrstüchtigen und frisch geputzten Räder zurückgeben konnten. Und schließlich habe es riesigen Spaß gemacht zu lernen, wie man Fahrräder repariert. „Ich weiß jetzt zum Beispiel, wie man mit dem Wassereimertest ein Loch im Fahrradschlauch entdeckt und wie man einen Flicken drauf setzt“, sagt er. Das könne er jetzt zu Hause auch.

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