Das Projekt "Sozialführerschein"

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Das Projekt "Sozialführerschein"

Das Projekt „Sozialführerschein“ ist ein neues Projekt zur Berufsorientierung jugendlicher Schüler, das von der Westfalenfleiß GmbH Arbeiten und Wohnen entwickelt wurde. Es bietet Schülern der Klassen 9 und 10 von Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien in Münster die Möglichkeit, während eines außerschulischen Praktikums in den sozialpädagogischen Alltag der Westfalenfleiß Einrichtungen hineinzuschnuppern. So können die Jugendlichen die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung kennen lernen und erste berufsorientierende Eindrücke sammeln.

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Ziele des Projektes

Ziele im Hinblick auf die teilnehmenden Schüler sind:

- Das Erlernen eines unbefangenen Umgangs
  mit Menschen mit Behinderung und somit
  die Förderung der Inklusion im Stadtteil

- Die Förderung sozialer Kompetenzen der Jugendlichen

- Die Gewinnung der Schüler für ein
  längerfristiges soziales Engagement

- Die Vermittlung erster berufsorientierender
  Einblicke für die Jugendlichen

- Die Verbesserung ihrer beruflichen Chancen
  durch Nachweis des Zertifikats „Sozialführerschein“

Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Förderung der Inklusion von Mensch mit Behinderungen. Inklusion bedeutet eine uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe der Menschen mit Behinderung von Geburt an.

Eine angestrebte Wirkung des Projektes Sozialführerschein ist im Sinne der Inklusion eine dauerhaft veränderte Einstellung Jugendlicher gegenüber Menschen mit Behinderung sowie eine erhöhte Bereitschaft zu bürgerlichem Engagement. Die Menschen mit Behinderung sollen als gleichwertige Bürger wahrgenommen und Vorurteile abgebaut werden. In diesem Zusammenhang wird im Projekt Wert darauf gelegt, dass die Schüler ihr Praktikum jeweils in einer Einrichtung der Westfalenfleiß absolvieren, die in dem Stadtteil liegt, in dem die Praktikanten wohnen. Auf diese Weise soll eine persönliche Beziehung zu den Menschen mit Behinderung im Stadtteil begünstigt werden.

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Zielgruppe des Projektes

Zielgruppe des Projektes sind Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10, also Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren aus unterschiedlichen weiterführenden Schulen überwiegend in den Stadtteilen Wolbeck, Gremmendorf, Kinderhaus und Coerde.

Inhalte des Sozialführerscheins

Im Rahmen des Projektes “Sozialführerschein” besuchen die teilnehmenden Schüler ein Wohnhaus der Westfalenfleiß in ihrem Stadtteil. Die Schüler nehmen innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen an vier Nachmittagen am Lebensalltag der Menschen mit Behinderungen teil. Die Schüler haben die Möglichkeit, die gemeinsamen Nachmittage zusammen mit den Bewohnern zu gestalten. Darüber hinaus erhalten sie theoretische Kenntnisse zum Begriff Behinderung, zum Menschenbild, zum Umgang der Gesellschaft mit Menschen mit Behinderung, zu pädagogischen Aspekten und zu beruflichen Perspektiven. Am Ende bekommen die Schüler über ihre Tätigkeit das Zertifikat "Sozialführerschein".

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Anleitung und Begleitung der Schüler

Projektleiterin ist Marija Olbrich, Wohnbereichsleiterin im Wohnverbund der Westfalenfleiß GmbH. Die praktische Begleitung der Schüler führt die Koordinatorin des Projektes Birgit Honsel-Ackermann durch sowie jeweils ein Mitarbeiter des Hauses, der als „Praktikantenanleiter“ fester Ansprechpartner für die Jugendlichen in der jeweiligen Wohngruppe ist. Zusätzliche Begleitung erfahren die Praktikanten durch einen Bewohner der jeweiligen Wohneinrichtung der Westfalenfleiß GmbH, der für seine Aufgabe als „Praktikantenbetreuer“ im Vorfeld speziell geschult wird und im Haus als weiterer Ansprechpartner für die Schüler fungiert.

Kooperationspartner

Das Projekt wird als Modellprojekt seit dem 01.07.2009 für einen Zeitraum von drei Jahren mit 162.000 Euro von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert.

Patin des Projektes “Sozialführerschein” ist die Beigeordnete für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster, Dr. Andrea Hanke.

Die wissenschaftliche Begleitung für das neue Modellprojekt in Münster „Sozialführerschein für Jugendliche“ übernimmt Prof. Dr. Friedrich Dieckmann mit Studierenden der Katholische Hochschule NRW und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Antonia Thimm. Das Projekt wird evaluiert, um damit Schritte zu einer dauerhaften Umsetzung einzuleiten.

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DOWNLOAD: Flyer Sozialführerschein

Kontakt:

 

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Koordinatorin:

Birgit Honsel-Ackermann

Diplom-Pädagogin

Zwi-Schulmann-Weg 36

48167 Münster

Tel.: 0251/609689-25

birgit.honsel@westfalenfleiss.de

 

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Projektleiterin:

Marija Olbrich

Wohnbereichsleiterin

Von-Siemens-Str.18b

48291 Telgte

Tel.: 02504/9302-12

marija.olbrich@westfalenfleiss.de

 

 

 

Zwischenberichte zum Projekt Sozialführerschein

(Stand: 15.12.2010)


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Evaluation KatHo NRW Zwischenbericht Projekt Sozialführerschein


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Kurzfassung Zwischenbericht Projekt Sozialführerschein


zwischenbrericht_sozialfuehrerschein_endfassung

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Endfassung Zwischenbericht Projekt Sozialführerschein



 


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