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01.01.2011
"Wir für uns in Europa" Westfalenfleiß kooperiert mit transnationaler Jugendinitiative

Westfalenfleiß kooperiert - Europaweite Partizipation - Inklusion und EU-Bürgerschaft

Seit mehr als einem Jahr besteht die transnationale Jugendinitiative „Wir für uns in Europa“ mit Schwerpunkt auf soziale Inklusion und EU-Bürgerschaft. Im Mai 2010 erlangte die Jugendinitiative im Rahmen des EU-Programms „Jugend in Aktion“ die Förderung.

Seit dem nehmen die deutschen und bulgarischen InitiatorInnen an verschiedenen Formen der Partizipation teil: Online-Austausch im Rahmen des Blogs europajugend.wordpress.com, Gestaltung eines gemeinsamen Treffens im September 2010 in Münster, Mitwirkung an der Produktion eines Dokumentarfilms und der Etablierung der ersten interaktiven Online-Plattform zur Entwicklung von sozialen Projekten. Von der Westfalenfleiß-Gärtnerei mit dabei sind Oliver Schenk und Maren Kremer. Sie freuten sich besonders über den Erfolg der Fotoausstellung, die bis zum 15. Dezember in Münster gezeigt wurde. Zahlreiche Gäste besuchten die Fotoausstellung im La Vie-Treffpunkt Gievenbeck in der Dieckmannstraße 127, in der aktuelle Ergebnisse des EU-Projekts präsentiert wurden.

Die Situation der Menschen mit und ohne Behinderung in Deutschland und Bulgarien nahmen die Projektteilnehmer/innen zum Anlass, um sich mit der Problematik der Inklusion und Partizipation zu befassen und ihr soziales Engagement zur heutigen Zeit in Beziehung zu setzen.

Neben der inhaltlichen und formalen Entwicklung fotografischer Konzepte war es eine wichtige Herausforderung, überhaupt ein Bewusstsein zu entwickeln, was „Inklusion“ / „inkludierte Gesellschaft” bedeutet. Ziel der Fotoausstellung war, bei den Besuchern / Besucherinnen einen reflektierten Umgang mit der täglichen Berichterstattung über die inkludierte Gesellschaft und europäische Identität zu bewirken.

Eine der Initiatorinnen, Anni Velkova, erzählte über ihre erste Begegnung mit der Problematik der Reaktionen auf Behinderung in Bulgarien. Der Fokus auf das Zusammenleben mit Menschen mit und ohne Behinderung solle daran erinnern, so Anni Velkova, dass die in den Medien dominierenden Bilder und Berichte über Menschen mit Körperbeeinträchtigung das eigentlich Menschliche überlagern. Anni Velkova: "Zu leicht vergessen wir, dass diese Menschen nicht in jedem europäischen Land von Anfang an als Teil der Bevölkerung behandelt werden. Die alltäglichen Demütigungen und die Entrechtung in Bezug auf dieses Problem geschehen oft, ohne dass sie von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen werden."

Das Resümee von Annika Zacher und Svetlana Mollova, die die Fotoausstellung offiziell eröffneten, lautet: „Wir haben wirklich etwas Großartiges geschaffen, worauf wir stolz sein können. Dadurch möchten zur Entwicklung der europäischen Identität bei jedem Menschen beitragen, für den „Verschieden sein“ normal ist.“

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Maren Kremer (2.v.l.) aus der Westfalenfleiß-Gärtnerei mit Teilnehmern
der transnationalen Jugendinitiative "Wir für uns in Europa".

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http://europajugend.wordpress.com/

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht
notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung."

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Zusammenfassung (DOWNLOAD als PDF-Datei)



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