Neuer Kalender für den Berufsbildungsbereich fertiggestellt

Vier Beschäftigte aus dem Berufsbildungsbereich (BBB) der Westfalenfleiß-Werkstatt haben unter Anleitung von Miriam Dahlhaus ihr Projekt zum Bau eines besonderen Kalenders erfolgreich abgeschlossen. 

Die Studentin der Sozialen Arbeit hatte die Idee für ein handwerkliches Projekt während ihres Praxissemesters. „Es war mir wichtig, mit der kleinen Gruppe etwas zu entwickeln und umzusetzen, was der großen Gruppe im BBB zugutekommt. Außerdem sollte es sich um ein sinnvolles, praktisches und langlebiges Produkt handeln. Dabei erwies sich meine handwerkliche Vorbildung als nützlich“, erklärt die gelernte Raumausstatter-Meisterin. 

Ausschlaggebender Punkt für gerade dieses Projekt seien die Erfahrungen in der Arbeit mit den Beschäftigten in der Werkstatt gewesen: „Gerade den Menschen, die nicht lesen können, fällt es oft schwer, sich mit den üblichen Hilfsmitteln wie Kalender und Uhren zu informieren. Deshalb haben wir bei unserem selbstgemachten Kalender stets auf eine gute Verständlichkeit mit großen Zahlen, einfachen Worten und Symbolen geachtet!“ 

Mittlerweile haben einige Beschäftigte aus dem BBB den neuen Kalender bereits auf die Probe gestellt. Das Anzeigen von persönlichen Daten, wie zum Beispiel Geburtstagen, funktioniert schon sehr gut! 

Es handele sich bei diesem Kalender um ein Gemeinschaftsprojekt, berichtet die Studentin weiter. Sie habe lediglich das Rahmenprogramm vorgegeben. Alle weiteren Entscheidungen über Farben, Symbole und Aufteilung haben die Beschäftigten selbst getroffen. Auch bei der direkten Umsetzung habe sie sich zurückgehalten. 

„Genau das war auch mein größter persönlicher Lerngewinn. Auch wenn man nicht alles bis ins kleinste Detail vorgibt und durchplant, kann ein super Ergebnis dabei heraus kommen“, resümiert Miriam Dahlhaus schmunzelnd.

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